Neue GParted Live CD ist draußen

26 02 2007

Eines der beliebtesten Programme zur Partitionierung unter Linux ist Gparted. gparted boot screen Der Gnome Partition Manager. Damit kann ma, wie man will, Partitionen erstellen, vergrößern oder verkleinern oder oder oder. Und dazu kann Gparted sogar mit so ziemlich jedem Dateisystem umgehen.

Da man aber nicht immer ein laufendes System zur Verfügung hat, bzw. viele der genannten Änderungen nicht im laufenden Betrieb möglich sind, hat man eine Live-CD daraus gebastelt.

Diese ist gerade mal 50 MB groß und kann hier heruntergeladen werden. Den Bootscreen könnt ihr oben links ja sehen. (Klick vergrößert übrigens). Okay schnell auf Enter gedrückt und los gehts. Das was dann da bootet basiert auf Gentoo, Window Manager ist Fluxbox und da mit dieser CD einige Grafiktreiber wieder hinzugekommen sind, also „..it should work for most of x86 computers“ (Zitat Announcement). Nachdem ihr noch kurz das Tastatur Layout und die Sprache eingestellt habt sieht die Oberfläche ungefähr so aus:

gparted menu

Wie ihr sehen könnt erinnert GParted ein bisschen an Partition Magic oder ähnliche Programmme. Da diese Sachen aber Lizenzen verlangen, vergessen wir sie mal ganz schnell. GParted erscheint unter der General Public License. Neben der hauptsächlichen Aufgabe, nämlich die Größe von Partitionen zu ändern oder eben solche anzulegen, kann man auch Flags auf Festplatten setzen/entfernen wie man möchte.

Ich werde mir dafür eine kleine Visitenkarten CD brennen, gparted featuresaber auch der Einsatz per USB ist möglich. Hier eine kleine Anleitung aus der Live CD ein Live USB zu machen. Auch für Nicht Linux erfahrene eine nutzbare Sache, da sich alles von selbst erklärt. So und wen’s noch interessiert kann sich nach Klick auf das rechte Bild hier alle Unterstützten Dateisysteme anschauen.

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Firefox Speichernutzung reduzieren

25 02 2007

Firefox LogoAuch mir ist bereits öfter aufgefallen, dass der Firefox ab und zu ungewöhnliche viel Arbeitsspeicher beansprucht. Nicht von Anfang an, aber je länger man surft und je mehr Seiten man während einer Session besucht, kann das auch schnell die 200 MB Grenze überschreiten. Das ganze kann zu einem großen Problem werden, wenn man auch mal an weniger gut ausgestatteten PC’s sitzt und auch dort nicht auf den favoritisierten Browser verzichten möchte.

Habe aber heute erfahren, dass es da einen ganz einfachen Grund gibt:

Firefox versucht die letzten 50 besuchten Seiten im Speicher zu behalten. Es geht natürlich schneller, eine bereits besuchte Seite wieder aus dem Arbeitsspeicher zu holen als diese erst von der Platte zu lesen. Glücklicher weise kann man aber ganz einfach diesen Wert zu ändern. Gebt einfach in die Adresszeile folgendes ein: about:config dort sucht ihr dann folgenden Eintrag, der dafür zuständig ist: browser.sessionhistory.max_entries . Der steht wie gesagt defaultmäßig auf 50. Ich bin noch am ausprobieren, welcher Wert da für meine Surfgewohnheiten passend ist. Meine Quelle hat sich für 5 entschieden, mal sehen wie sich das auswirkt.





Wenn ein Baum umfällt und niemand bloggt darüber…

24 02 2007

If a Blog Falls

sehr gute Comic Seite -> bLaugh.com





HP kümmert sich um Debian

23 02 2007

Seit einiger Zeit bietet HP Care Packs mit Supportdienstleistungen für Debian an. Debian und HPDiese Tatsache ist ansich ja schon bekannt gewesen. Nun hat HP aber auch mal Bilanz gezogen und festgestellt, dass Sie mit diesem Support im letzten Jahr runde 25 Millionen Euro verdient haben. Diese Zahl überrascht sogar HP selber wie man hier nachlesen kann.

Neben Debian Sarge gibt es auch Support für Etch. Eine schöne Sache wie ich finde, denn das ganze hat einen schönen Nebeneffekt. Gleichzeitig bedeutet das nämlich auch, dass Sie in Bezug auf die Entwicklung der eigenen Produkt auch an Debian denken. Also eigene Treiber entwickeln etc.

Wahrscheinlich geht die ganze Sache sogar soweit, dass selbst Zulieferer aufgefordert werden Debian-kompatibel zu produzieren. Dies ist sicher nur eine Vermutung von mir, aber ich möchte damit nur verdeutlichen, dass ich kein Problem damit habe, dass HP an Debian Geld verdient. Wir müssen alle sehen wo wir bleiben ;-). Spaß beiseite, wenn im Gegenzug dafür auch was für Debian herausspringt, dann bin ich voll und ganz dabei.





Movie Trailer: Die Simpsons – Der Film

23 02 2007

Die SimpsonsJa es stimmt :-), die beliebten gelben Serienhelden kommen ins Kino.

Es hat lange gedauert, aber was lange währt wird gut sagt man ja so. 20th Century Fox hat offiziell den weltweiten Kinostart für diesen Sommer angekündigt. Genauer gesagt wird es wohl der 27 Juni werden. Hier könnt ihr euch direkt den englischen Trailer ansehen:

Es gibt natürlich auch deutsche Trailer zu Die Simpson der Film. Eine Sammlung findet ihr hier bei movimaze.de. Könnt ihr euch in mehreren Formaten online anschauen oder euch die Quicktime Dateien herunterladen. Viel Spaß beim anschauen.





lshw oder mehr über eure Hardware erfahren…

19 02 2007

Über diesen Post hab ich von einem genialen Tool erfahren: lshw

Damit ist es möglich, unter Linux bzw. Debian, schnell und einfach genauere Infos über die in eurem PC verbaute
Hardware zu bekommen. Installiert wird’s ganz einfach:

mikadeb:/home/mika# aptitude install lshw

Dann werden noch hwdata und lshw-common zusätzlich mitinstalliert und schon kanns losgehen. Ein einfaches

mikadeb:/home/mika# lshw

zeigt euch alle Informationen, die gefunden werden. Hier könnt ihr natürlich grep’en wie ihr lusitg seit, es geht aber auch anders mit -C als Argument:

mikadeb:/home/mika# lshw -C cpu

Damit lasst ihr euch nur die CPU Informationen anzeigen. Besonders angenehm ist aber die Möglichkeit sich das ganze auch noch als HTML Seite generieren zu lassen, und zwar so:

mikadeb:/home/mika# lshw -html > myconfig.html

Um euch mal ein Beispiel zu geben habe ich hier mal die Daten meiner Workstation abgelegt. Und nur mal so zum Spaß, aber auch interessant hier die lshw Ergebnisse von der VMWare auf meinem Laptop. Wusste bisher nicht so genau, was da von der realen Hardware wirklich in der VMWare auftaucht und wo wirklich nur virtuelle Devices erscheinen.

Für Freunde der Benutzeroberfläche gibt es das ganze auch als gtk Variante:

mikadeb:/home/mika# aptitude install lshw

Und das sieht dann so aus:

lshw gtk

Also wirklich eine schöne Möglichkeit schnell und übersichtlich ausführliche Info’s zu einem Debian System zu bekommen. Die Pakete zu lshw gibt es übrigens nicht nur in Unstable und Testing, sondern glücklicherweise auch in Sarge. Da werd ich mal morgen die Server auf Arbeit auf Herz und Nieren prüfen 😉





Nagios 2.5 auf Debian Sarge

17 02 2007

So hatte die Woche viel zu tun, musste meinen Projektantrag zur Abschlussprüfung fertig machen und nochmal mit meinem Ausbilder durchgehen. Mein Thema? -> Nagios!

Nagios.org

Und frisch ging es dann auch schon los. Denkbar schlecht is die Voraussetzung beim Kunden, dass dort nur Sarge Server stehen und Etch ja wohl noch ne Weile auf sich warten lassen wird. Nagios ist jedoch in Sarge nur als 1.3 Version erhältlich und wenigstens 2.5 sollte es doch schon sein. Nur aus Testing Quellen die Sachen zu holen wäre kein Problem, jedoch würden dann aufgrund der Abhängigkeiten ein paar Sachen fehlen. Ganz wichtig sind nämlich die „nagios-plugins“, die aber gibts nur zusammen mit den „nagios-plugins-standard“ und diese benötigen eine neuere libc6 als in Sarge. Und so weiter. Die beste Lösung für diese Problem ist einen Installation aus Sarge Backports!

Und so wird’s gemacht:

1. Wir brauchen in der /etc/apt/sources.list folgende Einträge:

Die Quelle für Backports und Testing:

deb ftp://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free
deb http://www.backports.org/backports.org/ \sarge-backports main contrib non-free

2. Erstmal die Backport Quellen auskommentieren und dann ein apt-get/aptitude update

3. Von hier holen wir uns erstmal lsb-base in der 3er Version, Abhängigkeit zu nagios2-common

# aptitude install lsb-base/testing

4. So jetzt gehts fast los, aber erstmal wieder die Testing-Quellen auskommentieren, damit wir den Nagios auch wirklich aus Backports bekommen. (aptitude update nicht vergessen)

5. Nun holen wir uns Nagios 2:

# aptitude install nagios2 nagios2-common nagios2-doc nagios-plugins-basic nagios-plugins-standard

6. Und um nun noch die gewollten normalen Plugins zu bekommen, nochmal der Spaß mit den Quellen. Backports wieder raus, Testing wieder rein, und von da die Plugins holen:

# aptitude install nagios-plugins/testing

So und jetzt haben wir schönes funktionierendes Nagios 2.5 unter Sarge und dürften auch keine Probleme beim, kommenden, Dist-Upgrade zu Etch keine Probleme bekommen. Da ja die Versionsnummer aus Backports kleiner als die aus Testing ist.

Nagios Screenshot

Ach und noch ein Tipp:

Um schöne Bildchen für die Status Map von Anfang an zu haben einfach mal folgendes mit installieren:

# aptitude install nagios-images

Ich denke mal ich werde in Zukunft noch einiges über Nagios loswerden, da ich mich ja intensiv während des Projektes mit beschäftigen muss, aber Abgabe der Doku der ganzen Sache ist erst am 20.05.2007, also noch ein bisschen Zeit.