Oder “Backup leicht gemacht” würde ich dazu sagen.
Was Apple da als SuperTool namens Time Machine anbietet, beinhaltet eigentlich Techniken und Verfahren der Datensicherung wie Sie heute allseits bekannt sind. Was viele vielleicht gar nicht wissen: Die Grundlagen für die verschiedenen Backup Techniken sind in heutigen Linux Systemen in den meisten Fällen bereits vorhanden.
Da aber nicht jeder ganz so firm ist auf der Kommandozeile, oder manche es auch einfach übersichtlicher haben wollen, gibt es jetzt ein FrontEnd zur Datensicherung für Linux. Das Ganze nennt sich FlyBack und nennt ganz offen das erwähnte Time Machine als “Vater des Gedanken”.

Ihr könnt FlyBack ganz einfach selber ausprobieren, es muss nicht installiert werden, es besteht lediglich aus ein paar Python Scripten. Ein paar Vorraussetzungen gibt es dennoch zu erfüllen, wie auch auf der Webseite genannt sind dies:
Debian:
$ sudo apt-get install python python-glade2 python-gnome2 rsync
Ubuntu :
$ sudo apt-get install python python-glade2 python-gnome2 python-gconf rsync
Redhat/Fedora:
$ yum install pygtk2 gnome-python2-gconf pygtk2-libglade
Diese Abhängigkeiten dürften wohl nicht allzu schwer zu erfüllen sein. Ich hatte z.B. bereits alles installiert. Dann brauch ihr nur noch das neueste TarArchiv an beliebiger Stelle entpacken:
tar xfz flyback_0.4.0.tar.gz
Ich weiß nicht ob es an dieser Stelle nötig gewesen wäre, aber ich habe vorsichtshalber alle Python Scripte ausführbar gemacht:
cd flyback
chmod +x *.py
und dann kann’s losgehen mit einem einfachen:
./flyback.py
Wie ihr sehen könnt ist die Versionsnummer noch weit von der 1.0 entfernt, aber es macht doch einen recht viel versprechenden Eindruck, wie ich finde. Ganz lustig wird bestimmt, wenn wirklich noch eine 3D/OpenGL Ansicht der verschiedenen Sicherungstände integriert wird.
Ach und wenn ihr FlyBack regelmäßig einsetzen wollt, dann legt euch doch einfach einen Eintrag im Gnome Hauptmenü dafür an.
[...] 22 11 2007 Soo, habe mich nach dem ersten Eindruck wirklich noch weiter mit Flyback beschäftigt. Für meine Zwecke reicht das Front-End vollkommen [...]